Maschinelle Bearbeitung

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Allgemeine Anmerkungen

Zinkdruckgussteile können sehr gut maschinell/mechanisch bearbeitet werden. Dabei wird bei einer hohen Produktivität und für eine große Bandbreite von maschinellen Parametern und Einstellungen eine hohe Oberflächengüte erreicht. Kennzeichen der maschinellen bearbeitung von Zinkdruckgussteilen sind lange Werkzeugstandzeiten, geringe Schneidekraft und gute Oberflächengüten. Bei der mechanischen Bearbeitung bilden sich kleine Späne. Je nach gewünschter Oberflächenqualität und –beschaffenheit, müssen unterschiedliche maschinelle Einstellparameter berücksichtigt werden. Darum sind in einigen Fällen Kompromisse zur Erzielung spezifizierter Produktanforderungen erforderlich. Die aufgezählten Regeln gelten für alle Legierungen, die in dieser Publikation beschrieben sind und sind auch für weitere Zink-Aluminium-Legierungen (ZP12/ZP1110 und ZP27/ZP2720) gültig, die vor allem zur Herstellung von Prototypen eingesetzt werden.

Die Empfehlungen in diesem Abschnitt wurden aus Studien zusammengetragen, in denen Schnellarbeitsstahl und Hartmetallwerkzeuge für die maschinelle Bearbeitung von Zinkdruckgussteilen mit unterschiedlichen Geometrien und Legierungen verwendet wurden. Berücksichtigt werden muss: Wenn maschinelle Prozessdaten eine Optimierung erfordern, könnten gleichzeitig andere Aspekte negativ beeinflusst werden. Zum Beispiel sind die optimalen Bedingungen hinsichtlich der Spanbildung und der Zykluszeit (hohe Geschwindigkeit und Vorschub) nicht dieselben wie jene für die optimale Oberflächenqualität, Gratbildung und Werkzeugstandzeit.

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