Oberflächenbehandlung

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Kathodisches Tauchlackieren (KTL-Beschichtung)

Kathodisches Tauchlackieren (oder elektrostatisches Lackieren) erzeugt eine eng anhaftende, dekorative und korrosionsbeständige, dünne Schicht, die sehr gleichmäßig an komplexen Bauteilgeometrien angewandt werden kann. Diese Eigenschaften machen dieses Verfahren besonders geeignet für Zinkdruckgussteile, weil es alle Bereiche von komplexen Druckgussteilen schützen kann, ohne auf der anderen Seite die Maßtoleranzen zu beeinträchtigen. Die effektive Dicke der angewandten Schicht liegt zwischen 10 bis 40 µm.

Die Druckgussteile werden vor der Behandlung auf Gestelle gehangen, und für die kathodische Lackierung in ein Tauchbecken mit wasserlöslichem Lack eingetaucht. Aus diesem Grund muss der Produktkonstrukteur des Druckgussteils Aufhängepunkte und die Ablaufmöglichkeit des flüssigen Lackes berücksichtigen.

Es ist üblich die Druckgussteile einer Vorbehandlung zu unterziehen, indem sie mit einer entweder auf Chrom (Cr3+) oder auf Phosphat basierenden Passivierungsschicht versehen werden.

Am Ende des Arbeitsvorganges werden die lackierten Druckgussteile eingebrannt, um den Überzug auszuhärten. Während des Einbrennvorgangs wird eine max. Temperatur von ca. 180°C angewandt. Durch den Einbrennvorgang werden die Eigenschaften des fehlerfreien Druckgussteils nicht beeinträchtigt.

Es gibt eine große Farbpalette. Sowohl halbmatte als auch glänzende Beschichtungen stehen zur Verfügung.

Weil der Überzug so gleichmäßig appliziert werden kann, ist die Vorbehandlung des Druckgussteils vor dem Kathodischen Tauchlackieren von großer Bedeutung. Jeder Oberflächen- oder Gussfehler wird in der Farboberfläche reproduziert. Sie werden nicht überbetont, wie im Fall des galvanischen Überzuges.

Fußnote 2

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