Wirtschaftlichkeit

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Maschinelle Bearbeitung

Einer der Hauptgründe um Produkte im Zinkdruckgussverfahren herzustellen, ist die Vermeidung einer maschinellen, kostspieligen Endbearbeitung, die bei den meisten anderen Produktionsverfahren erforderlich ist. Bei Details, die nicht einfach ohne Schieber gegossen werden können, ist eine Endbearbeitung gelegentlich immer noch notwendig. Für Großserienbauteile können die Bearbeitungskosten von zusätzlichen beweglichen Formelementen gerechtfertigt sein. Für kleinere Serien ist eine maschinelle Bearbeitung kosteneffektiver. Zinkdruckgussteile kann man sehr gut und wirtschaftlich maschinell bearbeiten. Bei der maschinellen Bearbeitung von Zink ist die Vermeidung von Hitzestauungen an den Schneidkanten zu beachten. Dazu sollten die Schneidwerkzeuge entsprechend geschärft sein, die erforderliche Geometrie der Schneiden sollten eingehalten und ein angemessenes Schmier- und Kühlmittel eingesetzt werden.

Die maschinelle Bearbeitung von Bauteilen aus Zinklegierungen erlaubt eine schnellere zügigere Bearbeitung. Im Vergleich zu anderen Gusswerkstoffen, ist bei der Bearbeitung von Aluminium der Werkzeugverschleiß höher und bei Magnesiumlegierungen besteht das Risiko einer Entflammung.

Das Gewindelochbohren zur Herstellung von Innengewinden ist bei Druckgussteilen aus Zinklegierungen ein gebräuchliches Verfahren. Häufig wird die Bohrung durch einen Kern in der Druckgussform geformt. Das nachfolgende Bohren im Rohteil nach dem Gießen ist eher zu vermeiden, da die Gefahr der Freilegung von tiefliegenden Lunkern besteht. Falls eine nachlassende Vorspannung von Schrauben kritisch ist, sollten rillenlose Gewindeformer verwendet werden. Beim rillenlosen Gewindeformen fallen keine Späne an und deren Entfernung ist nicht mehr erforderlich.

Fußnote 2

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