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Prüfung des Verschleißwiderstands

Der Verschleißwiderstand eines Druckgussteils ist hauptsächlich von der chemischen Zusammensetzung der verwendeten Zinklegierung abhängig und nur zu einem geringeren Maße von Parametern des Druckgussprozesses. Deshalb sollten bei der Prüfung des Verschleißwiderstandes die Prototypen aus der gleichen Zinklegierung hergestellt sein, die für die Produktion des Bauteils vorgesehen ist.

Der Verschleißwiderstand von Zinklegierungen schwankt zwischen moderat bis hervorragend. Er ist von Faktoren wie Last, Gleitgeschwindigkeit, dem Werkstoff des Reibkörpers und von den Schmierbedingungen abhängig. Der Verschleißwiderstand von Zinklegierungen im Kontakt mit harten Oberflächen (wie z.B. Stahl) ist besser als vergleichweise im Kontakt mit weichen Materialien (wie z.B. Nylon, Kunststoffen). Die Zinklegierungen ZP12/ZP1110 und ZP27/ZP2720 haben bei niedrigen Reibgeschwindigkeiten sehr gute Lagereigenschaften. Diese werden nicht selten als Ersatz für Bronze in schweren Maschinenbauanwendungen eingesetzt, bei denen sie gegen Stahloberflächen laufen.

Prototypen aus den Legierungen ZP12/ZP1110 oder ZP27/ZP2720, erzielen bessere Ergebnisse hinsichtlich des Verschleißes als die für die Serienproduktion vorgesehenen Legierungen ZP3/ZP0400 oder ZP5/ZP0410.

Prüfversuche zur Ermittlung des Verschleißwiderstandes sollten bei der maximal vorgesehenen Betriebstemperatur des Bauteils vorgenommen werden.

Fußnote 2

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