Verbindungen

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Treibbolzen/Eindrückteil

Technik Bei einer Treibbolzenverbindung wird ein Stift, Schaft oder Bolzen (meist aus Stahl) in eine vorgesehene Bohrung reingepresst bzw. –getrieben.

Folgende Kriterien sind hierbei zu berücksichtigen:

1. Entformungsschrägen der vorgegossenen Bohrung
Im Normalfall sind 0 bis 0,25° zulässig, um ein entsprechendes gleichmäßiges Übermaß zu erhalten.

2. Fasen
Sowohl Schaft (Bolzen, Stift) als auch Bohrung sollten gefast sein um ein gleichmäßiges Eintreiben zu ermöglichen.

3. Treibtiefe
Die Treibtiefe sollte mindestens so tief sein wie der Bolzendurchmesser. Der Schaft sollte den Boden der Bohrung nicht erreichen, so lange dieser nicht ausreichend unterstützt ist.

4. Übermaß
Die Bestimmung des notwendigen Übermaßes mittels Versuchen (trial-and-error-Methode) ist sinnvoll, da die Auszugskraft sowohl von den Größenmaßen des umgebenden Druckgussteils als auch von der Passform des Schafts abhängig ist. Typisch ist ein Übermaß von 0,1 mm.

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(Straight shaft = Geradliniger Shaft ; dies ist die kostengünstigste Variante. Fasen sollten dort vorgesehen werden, wie hier gezeigt wird. Der Schaft sollte, falls möglich leicht konisch sein.)

(Straight knurl = Geradlinig gerändelter Schaft: ein geradlinig gerändelter Schaft führt zu einer Verbindung mit höherer Drehmomentfestigkeit als bei einem glatten Schaft. Die Rändelung sollte bis kurz vor dem Ende des Schaftes reichen oder nach der Rändelung angefast werden.)

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(Self staking – selbst gesenkdrückend = Die Zinklegierung wird während des Treibens des Schafts in die eingearbeitete Auskehlung gezwungen und ergibt eine Verbindung mit einer hohen Auszugfestigkeit.)

(Through driving – Durchtreiben = bei einer erforderlich hohen Auszugslast, ist es notwendig am Bolzenende einen abgeflachten Kopf vorzusehen)

Fußnote 23

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